Vor fünf Jahren haben die vier Alternativ-Rocker ihre Band aus den üblichen Gründen ins Leben gerufen: Musik machen, berühmt werden und sich reich ins Frührentnerdasein zurückziehen. Teil eins des Unternehmens ist nachdrücklich gelungen. „Stigma, da gibt’s voll auf die Fresse“, sagt Ralf Zenker, der mit Bruder Ramon für Millionen verkaufter Platten von Bellini, Paffendorf und Fragma steht, und siedelt das Quartett aus Hilden in der Nähe von Faith No More an..

Keine schlechte Gesellschaft, zählen Mike Patton und Mitstreiter doch zu den Wegbereitern des Nu-Metal, dem Genre, das durch Bands wie Nickelback, Creed und Staind neuen Post-Grunge-Input bekommt. In dieser Stil-Liga sind auch Stigma anzusiedeln: Hardrock mit Melodiegefühl, eine charismatische Stimme, exzellente Live-Qualitäten. Die Auszubildenden und Studenten standen bereits mit Emil Bulls, Sportfreude Stiller und den Killerbarbies auf der Bühne und waren in angesagten Locations wie Stahlwerk, Zakk, Kulturfabrik, Zeche Carl und Kantine musikalisch präsent. Das spricht für sich..