The Pig must die

Das Schwein muss sterben, lebt aber nach mehr als einem Jahrzehnt immer noch und erfreut sich bester Gesundheit. Quietschfidel tüftelt die Rotte aus Hamminkeln und Düsseldorf nach drei erfolgreichen Independent-Alben an der Nummer vier. Nach zahlreichen Deutschlandtourneen und Konzerten im restlichen Europa haben sich die Schweine mit ihrem deutschsprachigen Rock’n’Roll in die Herzen einer treuen Fangemeinde gespielt. Die Jungs bekamen für ihre Musik in den einschlägigen Musikzeitschriften höchste Punktzahlen. Ingo Neumayer, Chefredakteur des wichtigsten deutschen Alterna-Musikmagazins Visions, himself rückte die Niederrheiner in seiner Kritik in die Nähe von The Who und David Bowie. „Die Geschichte von Richie und andere Schicksalsmelodien ­ so der Titel des Albums ­ sei schnell erzählt, meinte der Kritiker: „irgendwas zwischen Tommy, Ziggy Stardust und Clockwork Orange“. Doch das ist schon Vergangenheit: Heute weist die Mucke von The Pig Must Die unverkennbar auch Einflüsse anderer Stilrichtungen als British-Punk-Rock auf. „Wir lieben die Beatles und Oasis genauso wie Turbonegro oder Kiss! Hinzu kommen die alten Wurzeln Clash, Ramones, Buzzcocks und Descendents.“ Unter neuem Management bereiten sich die Schweine auf den großen Wurf vor.